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Wichtige Informationen zur Juleica vom BJR während der Corona Pandemie

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben in den letzten Wochen alle Lebensbereiche betroffen, natürlich auch die Juleica-Ausbildung. Nachdem durch den Deutschen Bundesjugendring (DBJR) deutschlandweite Regelungen für Teile der Ausbildung getroffen worden sind, wurden diese vom BJR nun noch um bayernweite Regelungen ergänzt, wo es notwendig und möglich war. Dies gilt vorerst für die kommenden Monate. (Stand 13.5.2020)

Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei:

Esther Detzel, detzel.esther@bjr.de

Juleica-Zentralstelle Bayern


Online-Fortbildungen für die Juleica möglich

Es ist möglich die Juleica-Grundausbildung zumindest in Teilen als Online-Kurs anzubieten und durchzuführen. Hier gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern. Für Bayern haben wir festgelegt, dass mindestens 1/3 als Präsenzveranstaltung vor Ort passieren muss, der Rest kann über Online-Angebote durchgeführt werden. Der Präsenzteil ist unserer Meinung nach unabdingbar, da es bestimmte Themen und Methoden in der Grundausbildung gibt, die besser bzw. ausschließlich über eine Veranstaltung besprochen und gelernt werden können, bei denen die Teilnehmer*innen und Referent*innen physisch gemeinsam am gleichen Ort sind.

Die achtstündigen Fortbildungskurse für die Verlängerung der Juleica können komplett als Online-Kurs angeboten und absolviert werden, wenn es das jeweilige Thema hergibt. Hier wird auf auf die Referent*innen der Verbände, Vereine und Jugendringe vertraut, dass sie dies aufgrund ihrer Fachlichkeit entscheiden können.

Wenn Sie bei sich die Grundausbildung oder die Fortbildungskurse als Online-Angebot durchführen, melden Sie das bitte bei Esther Detzel: detzel.esther@bjr.de, Juleica-Zentralstelle Bayern. Teilen Sie ihr Ihre Konzepte, Erfahrungen und Ablaufpläne mit, da es natürlich von Interesse ist, wer hier wie aktiv ist, wie die Rückmeldungen sind und ob es möglich ist, voneinander zu lernen und sich auszutauschen. Es ist noch unklar, ob die Möglichkeit der Online-Kurse auch über die Pandemie-Zeiten hinweg möglich sein wird, auch deswegen sind Rückmeldung wichtig, damit ggf. über einen Erfahrungsaustausch hier für die Zukunft sinnvolle Konzepte und Richtlinien angeboten werden können.

 

Verlängerung von im Jahr 2020 ablaufenden Juleicas

Alle Juleicas, die im Jahr 2020 ihre Gültigkeit verlieren würden, sind automatisch verlängert bis zum 31.12.2020. Wir hoffen, dass diese Verlängerung allen genug Zeit gibt, einen Fortbildungskurs nachzuholen und dann eine neue Karte zu beantragen.

Die betreffenden Jugendleiter*innen erhalten dazu Informationen vom DBJR mit einem offiziellen Schreiben, was die Verlängerung bestätigt. Jugendleiter*innen, die das betrifft, sollen bitte dieses Schreiben vom DBJR mit sich führen, wenn sie in der Jugendarbeit aktiv sind, um nachzuweisen, dass sie im Besitz einer aktuellen Juleica sind.

Wenn man bereits die notwendigen acht Stunden für die Fortbildung absolviert hat (egal ob als online-Kurs oder als Präsenz-Veranstaltung) kann man natürlich gerne auch jetzt schon eine neue Karte beantragen, aber es ist keine Verpflichtung. Die Gültigkeit der Karte beträgt in der Grundeinstellung des Systems 37 Monate ab dem Zeitpunkt der Druckfreigabe. Der Gültigkeitszeitraum muss nicht angepasst/verkürzt werden, um unmittelbar an das Gültigkeitsende der ursprünglichen Juleica zu passen.


Juleica-Grundausbildung ohne 1. Hilfe

Wenn die Juleica-Grundausbildung absolviert worden ist, aber kein 1. Hilfe-Kurs wegen der Corona-Pandemie besucht werden konnte, kann trotzdem die Juleica erfolgreich beantragt werden. Dafür verkürzen Sie dann bitte den Gültigkeitszeitraum der Juleica auf 18 Monate. Wenn dann die Nachfolge-Karte beantragt wird, muss nachgewiesen werden, dass der 1. Hilfe-Kurs absolviert worden ist, eine weitere Acht-Stunden-Fortbildung ist ausnahmsweise nicht notwendig. Die Gültigkeit der Nachfolgekarte sind dann wieder die regulären 37 Monate.

Dieses Vorgehen ist nach Meinung des BJR der gangbarste Kompromiss zwischen dem Anspruch die Qualitätsstandards soweit es geht einzuhalten, die Handlungs- und Einsatzfähigkeit der Jugendleiter*innen zu gewährleisten und die Kosten für die Jugendringe gering zu halten. Da erwartet wird, dass in den nächsten Wochen die 1.-Hilfe-Kurse wieder losgehen können und ggf. auch weniger Menschen eine Juleica neu beantragen können (wenn es keine Möglichkeit gab, den Grundkurs zu absolvieren), sollte sich die Anzahl der 18-Monate-Juleicas im engen Rahmen halten.


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